Aroniabeeren – Die Gesundheitsbeeren als Tausendsassa

aroniabeeren

Aroniabeere – Sie ist ein Tausendsassa auf dem Gebiet der Gesundheitsvorsorge. Die Ariona- beere verfügt unter allen Beeren mit Abstand über den höchsten Anteil an Anthocyanen. Ihnen werden eine Vielzahl von gesundheitsförderden Eigenschaften zugeschrieben.

Aronia – die intensiven Farbstoffe sind der reinste Gesundheitscocktail

Dass Aroniabeeren gesund sind, wussten schon unsere Altvorderen. Was sie jedoch so gesund macht, wird erst in jüngster Zeit wissenschaftlich erforscht. Es sind vor allem die blauen und roten Farbstoffe, die so genannten Anthocyane. Sie kommen in relativ hohen Konzentrationen im Beerenobst vor, sind reich an natürlichen Antioxidantien und können eine Vielzahl gesundheitsfördernder Effekte erzielen.

Die in Deutschland wenig bekannte Arionabeere führt dabei die Hitliste des gesunden Beerenobstes an: Keine andere Frucht hat eine so hohe Konzentration von Anthocyanen wie die Aronia.

So kommen beispielsweise in der weithin als sehr gesund eingestufetn wilden Blaubeere 705mg pro 100g diese Stoffe vor, in der Aroniabeere hingegen 2147mg – also rund das Dreifache. Anthocyane wirken stark antioxidativ,sind damit ein guter Zellschutz und können freie Radikale binden, die im zunehmenden Alter für zahlreiche Krankheisbilder verantwortlich sind. Anthocyane (Phenole) sind hochwirksame Antioxidantien.

Medizinische Studien zeigen den Gesundheitswert

Verschiedene Studien mit Aronia konnten schützende Effekte für Leber und Magen nachweisen, ebenso entzündungshemmende Eigenschaften. Ariona ist in Versuchen gegen Bakterien und Viren wirksam und zeigt anti-mutagene Aktivität. Die Inhaltsstoffe der dunkelroten Arionabeere neutralisieren bestimmte Giftstoffe und schützen damit die Leber.

Sie scheinen sogar immunstimulierend zu wirken und das Zellwachstum bestimmter Krebsarten zu hemen. Bei der Vorbeugung und Behandlung von Diabetes gleicht Aronia den Blutzuckerspiegel aus. Aronia hat positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem und mindert die Ablagerung in den Gefäßen (Venenputzer). Außerdem können die Inhaltsstoffe der Arionabeere LDL- und HDL-Cholesterine regulieren.

In einem Beitrag der Wissenschaftszeitschrift “Pharmacologial Research” berichten Mitarbeiter des Lehrstuhls Psychatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität Regensburg davon, dass der Beerenfarbstoff auch bei Parkinson und Depressionen helfen kann bzw. der Vorbeugung dient. Aronia ist deswegen von großem medizinischen und ernährungs-wissenschaftlichen Interesse.

Was steckt in der Aroniabeere – gesund und heilkräftig

Beeren und Wildobstarten sind sehr gesund. Sie beliefern uns mit Vitaminen,

Aroniabeeren

Sorgfältig verarbeitete und schondend getrocknete Aroniabeeren

Mineralstoffen und Fruchtsäuren in ausgewogener Form. Manche Arten, wie die Aronia, enthalten den darmpflegenden Ballststoff Pektin. Der natürliche Zucker in Wildbeeren ist gesunder Frucht- und Traubenzucker; in Aronia und einigen verwandten Wildobstarten kommt die Süße vom Sorbit, einem für Diabetiker geeigneten Austauschzucker. Sorbit ist auch für die Zahngesundheit bzw. zur Vermeidung von Karies eine bessere Wahl als Haushaltszucker.

Seit ungefähr 20 Jahren werden die Eigenschaften der Farbstoffe aus Beeren wissenschaftlich untersucht. Die medizinische und ernährungsphsiologische Forschung ergibt inzwischen ein immer umfasseneres Bild über das herausragende gesundheitliche Potenzial dieser pflanzlichen Substanzen: der Flaviode und Anthocyane. Ariona enthält von allen essbaren Früchten am meisten davon.

Pflanzliche Farbstoffe – bunt und gesund

Die natürlichen blauen und roten Farbstoffe in Beeren, also die Anthocyane, gehören zu großen Gruppe der Polyphenole. Der gute Ruf des Rotweins, als vorbeugendes Mittel gegen Herzinfakt und Schlaganfall, beruht auf der Wirkung von Anthocyanen. Anthocyane sind bioaktiv und beeinflussen viele Prozesse im Körper. Eine gewisse Berühmtheit haben diese Farbstoffe inzwischen erlangt: Sie neutralisieren freie Radikale.

Antioxidantien gegen freie Radikale

Solche Radikalfänger nennt man auch Antioxidantien. Sie sind potente Anti-Aging-Mittel. Schadstoffe und Umweltgifte, aber auch ganz normale körpereigene Stoffwechselprodukte, die etwa bei Muskelarbeit und Sport entstehen, belasten unseren Körper mit freien Radikalen.

Freie Radikale sind es auch, die langfristig zu Mutationen führen und damit Krebs auslösen können. Anthocyane spielen, wie man heute weiß, eine sehr wichtige Rolle bei der Vorbeugung vor Herzinfakt und sogar bestimmten Krebsarten. Sie schützen vor Arteriosklerose, Herz-Kreislauferkrankungen und weiteren Alterserkrankungen wie Diabetes II, Alzheimer-Demenz, Rheuma und Arthrose.

Arionapflanzen sind sehr robust und halten Temperaturen von -35° Celsius aus. Aroniabeeren kommen ursprünglich aus Nordamerika und waren schon den Indianern als Heilmittel bekannt. Später war es vor allem der russische Obstbaupionier Mitschurin, der mit der Beere experimentierte. Sie wurde daraufhin großflächig in der ehemaligen Sowjetunion angebaut, auch deswegen weil sie als Pionierpflanze extreme Kälteperioden mit unter -35° Celsius verkraftet.

In der Sowjetunion, wie auch in anderen Ländern des ehemaligen Ostblocks, wurden die Beeren als natürliche Lebensmittelfarbe und für Arzneimittel verwendet. In Russland gilt sie auch heute noch als herausragendes Volksheilmittel, dass über den Darm das Immunsystem stärkt.

Aronia vielfältig genießen

Aroniasaft

100% BIO Aronia-Direktsaft aus frischen Aroniabeeren

Aronia ist eine besonders gesunde Frucht, weil ihr Anthocyangehalt unvergleichlich hoch ist. Allerdings ist der herbe Geschmack in unverarbeiteter Form nicht jedermanns Sache. Doch gibt es eine ganze Palette von Lebensmitteln aus Aronia. Hervorzuheben ist der Aroniasaft, 100 % Bio-Direktsaft pure Gesundheit.

Hiervon empfiehlt es sich, etwa 100ml täglich zu trinken. Der Saft sollte nicht auf nüchteren Magen eingenommen werden. Außerdem sollte man den Saft schluckweise und langsam trinken. Von den getrockneten Aroniabeeren nimmt man täglich etwa einen Esslöffel zu sich. Die Beeren sollten gut, fast breihaft zerkaut werden. Es empfiehlt sich, auf Bio-Qualität zu achten.

(Quelle: Arbeitsgemeinschaft Aroniabeere, Selliner Str. 17, 01109 Dresden, www.aronia-wissen.de)

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