Kochen und genießen – auf die sanfte Tour

kochen und genießenKochen und genießen – Schonend garen auf die sanfte Tour. Die besten Lebensmittel schmecken nicht, wenn man sie ohne Fingerspitzengefühl und nicht mit Hingabe zubereitet. Ausserdem, wer schonend gart, isst viel gesünder.   

Viele kochen und genießen ihr Essen nach Kochrezepte, andere bereiten ihr Essen nach ihrer Fantasie oder holen sich Tipps von Muttern. Es ist egal wie Du Deine Mahlzeit kochen und genießen möchtest, doch lohnt es sich, ab und zu die neuesten Erkenntnisse der Ernährungsexperten mit einfließen zu lassen. Diese haben herausgefunden, dass in vielen Haushalten beim Waschen, Schneiden und Zubereiten von Nahrungsmitteln deren Inhaltstoffe verloren gehen.

Vitamine und andere Inhaltsstoffe sind beim kochen und genießen Deines Essens viel sensibler, als Du vieleicht glauben magst. Wenn Du sie erhalten willst, dann musst Du auf eine schonende Garmethode setzen. Ernährungswissenschaftler haben in den letzten Jahren sehr genau erforscht, worauf es beim kochen und genießen ankommt – ganz besonders beim Kochen.

Kochen und genießen – Regel Nummer 1 für schonendes Garen lautet:

  • Kurze Kochzeiten,
  • wenig Wasser und
  • möglichst geringe Hitze.

Kochen und genießen – Beim Gemüse muss man besonders schonend vorgehen

Besonders wichtig wird das schonende Garen bei der Zubereitung von Gemüse, das von Vitaminen und Nährstoffen nur so strotzt damit man diese beim Kochen und genießen erhält und benötigt. Kochen und genießen in 30 Minuten war gestern. Heutzutage haben sich folgende Methoden bewährt:

Dämpfen: Hier kommen Lebensmittel gar nicht mit Wasser in Berührung, sondern nur mit Dampf. Dazu wird ein gut schließender Topf mit einem Siebeinsatz benötigt, indem man das zerkleinerte Gemüse hineinlegt. Dann füllt man Wasser oder auch Brühe hinein, ohne dass es das Gargut berührt und schließt den Topfdeckel. Wenn das Wasser kocht wird das Gemüse vom Dampf erhitzt. Weil diese Garmethode besonders schonend ist, beliben die Mineralstoffe und Vitamine weitestgehend erhalten.

Dünsten: Darunter versteht man, dass Lebensmittel im eigenen Saft mit sehr wenig Flüssigkeit gegart werden. Dazu benötigst Du Töpfe oder Pfannen welche eine große Auflagefläche haben, damit alles nebeneinander liegen kann. Dann fügst Du nur soviel Flüssigkeit hinzu, dass der Boden bedeckt ist. Nach belieben würzen, den Deckel schließen und bei geringer Hitze bissfest garen.

Braten: Für wasserhaltige Gemüsesorten wie Pilze, Auberginen, Zucchini oder Fenchel ist braten besonders gut geeignet. Feste Gemüsesorten solltest Du kurz vorgaren und in wenig Öl oder Bio-Butter ausbraten. Lasse dann das Fett auf ein Küchenkrepp abtropfen. Diese Methode ist in der asiatischen Küche sehr beliebt. Man verwendet dort einen Wok, weil sich die Hitze gut verteilt und im Wok genügend Platz ist, um das fertig gegarte Gemüse am Rand zu schieben. So gelingt alles auf den Punkt genau.

Kochen und genießen – Tipp:

Beim Garen mit Dampf kommt es auch auf die Topfgröße an! Optimalerweise sollte der Topf zu zwei Dritteln gefüllt sein – dann reicht die Feuchtigkeit des Gemüses zum Garen meist aus.

Kochen und genießen – 4 Regeln zum vor- und zubereiten von Gemüse:

  1. Gemüse immer erst unmittelbar vor dem Zubereiten waschen. Dafür nicht in Wasser einlegen, sondern unter fließendem Strahl säubern.
  2. Erst nach dem Waschen zerkleinern, damit Vitamine und Mineralstoffe nicht weggespült werden.
  3. Schneide die Stücke nicht zu klein: Je mehr Schnittstellen es gibt, umso mehr kommen die Inhaltsstoffe mit Sauerstoff in Verbindung. Dabei gehen Aromen und Vitamine verloren.
  4. Falls Essen übrig bleibt: Nicht warm halten, sondern sofort abkühlen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut erhitzen.

Kochen und genießen – Fleisch schont man bei Niedrigtemperatur

Während man Gemüse auch als Rohkost genießen kann, kommt man beim Fleisch und Fisch nicht um das Erhitzen herum. Doch auch dafür gibt es eine Lösung. Wenn Du Fisch im eigenen Saft garst, bleiben alle Nährstoffe erhalten. Optimal gelingt das beim Backen in Alufolie.

Beim Fleisch heißt das Zauberwort “Niedrigtemperaturgaren”. Selbst Spitzenköche haben diese Methode in den letzten Jahren wieder entdeckt und immer weiter verbessert. Inzwischen nimmt sie immer mehr Einzug in vielen Küchen und begeistert kochen und genießen zugleich.

So einfach funktioniert`s: Ein schönes Stück Lammfleisch oder eine Gans wird über mehrer Stunden konstant bei 80 Grad in den Ofen gestellt. Dabei gart es von aussen nach innen sehr langsam durch. Der Fleischsaft bleibt im inneren und kann nicht verbrennen und austrocknen. Vor dem Garen wird das Fleisch gewürzt oder mariniert und dann kurz angebraten. Während des garens keine Flüssigkeit zugeben und den Ofen nicht öffnen! Die Garzeit hängt von der Größe des Fleischstücks ab. Ein Filet ist nach ca. 1 Stunde fertig, ein 1,5 kg Rinderbraten nach ca. 3 Stunden, ein 4 kg schwerer Puter nach etwa 7 Stunden.

Das Kurzbraten von Steaks, Schnitzel, Fisch und Fischfilet ist ebenfalls eine gute Methode, Nährstoffe zu erhalten. Dabei ist allerdings neben Fingerspitzengefühl auch eine gute Pfanne gefragt, damit nichts trocken oder zäh wird.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim kochen und genießen Deiner zubereiteten Gerichte. Lass es Dir schmecken.

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